Wir möchten unsere volle Unterstützung für die von dieser Katastrophe schwer betroffene Bevölkerung von Mayotte ausdrücken. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen sowie bei allen Einwohnern, die mit dieser dramatischen Situation konfrontiert sind.
Seit vielen Jahren pflegt Plongez! eine besondere Verbindung zu Mayotte, dieser wunderschönen Insel im Indischen Ozean, die uns in vielerlei Hinsicht am Herzen liegt. Im Laufe der Zeit haben wir enge Beziehungen zu den Einheimischen, unseren langjährigen Freunden, Partnern, Journalisten und Fotografen geknüpft. Heute sind unsere Gedanken bei ihnen und der gesamten Bevölkerung von Mayotte, die vom Zyklon Chido hart getroffen wurde.
Eine beispiellose Katastrophe
Der Zyklon Chido hat Mayotte verwüstet und die Insel in ein Chaos gestürzt. Die Winde erreichten die 220 km/h, die stärksten, die die Insel seit 1934 erlebt hat. Der Zivilschutz vor Ort berichtet von „mehreren Todesfällen und zahlreichen Schwerverletzten„. Das lokale Gesundheitssystem ist schwer gestört, was den Zugang zu Rettungsdiensten für die Verletzten erschwert. Der Zyklon traf mit extremer Gewalt und führte zu massiven Zerstörungen: Fast 15.000 Haushalte sind ohne Strom, und zahlreiche Infrastrukturen, einschließlich des Viertels Kaweni, wurden völlig zerstört. Die Straßen sind gesperrt, was den Zugang zu den betroffenen Gebieten erschwert. Das größte Elendsviertel der Insel ist nun zu Trümmern reduziert und hat Hunderte von Familien obdachlos.„

Die Gesamtheit der prekären Behausungen, die größtenteils aus Wellblech bestehen, wurde hinweggefegt von extrem starken Winden. Zwischen 30 und 40 % der Hausdächer wurden abgerissen, was Tausende von Familien obdachlos ließ. Da das Stromnetz außer Betrieb und Trinkwasser nicht mehr für die Bevölkerung zugänglich ist, besteht absolute Dringlichkeit: Es muss gehandelt werden, um Hunderttausenden Betroffenen Trinkwasser und Nahrung zu liefern. Ohne rasche und umfassende Hilfe könnte sich die Situation in den kommenden Tagen noch dramatischer entwickeln.
Wie kann man helfen?
Mehrere Organisationen mobilisieren sich, um Mayotte Hilfe zu leisten. So können Sie zu diesem Solidaritätsschub beitragen:
- Der Secours populaire
Die Organisation hat einen Notfallfonds von 100.000 Euro freigegeben, um die unmittelbaren Bedürfnisse der Betroffenen zu decken. Diese Hilfe ermöglicht die Bereitstellung von Lebensmitteln, Wasser, Kleidung und Solarkits. Sie können ihre Aktion unterstützen:- Online direkt auf der Website des Secours populaire.
- Per Post: 9/11 Rue Froissart, BP 33030, 75123 Paris Cedex 03, mit dem Vermerk „Fonds d’urgence“.
- Die Fondation de France
Die Fondation de France hat einen Aufruf zur nationalen Solidarität gestartet, um die Opfer zu schützen und ihnen psychologische Unterstützung zu bieten. Die Organisation finanziert konkrete Projekte zur Wiederherstellung und zum Wiederaufbau des Gemeinschafts- und Bildungssystems.- Online-Spenden: auf der Website der Fondation de France.
- Per Scheck: zugunsten der „Fondation de France – Solidarité Mayotte“, 60509 Chantilly Cedex.
- Der Nationale Verband des Zivilschutzes
Der Zivilschutz ist vor Ort präsent, um Soforthilfe zu leisten: Verteilung von lebensnotwendigen Gütern, Aufräumarbeiten von Wohnstätten und Unterstützung betroffener Familien.- Um ihre Aktionen zu unterstützen, besuchen Sie ihr Online-Formular.
- Das Rote Kreuz
Das Rote Kreuz ist dank seiner Niederlassung auf La Réunion in Mayotte im Einsatz. Notfallpakete werden bereitgestellt, um beim Wiederaufbau zu helfen: Planen, Solarlampen, Hygienekits und andere grundlegende Güter.- Ein Online-Spendenkonto wurde eingerichtet, um diese Aktionen zu finanzieren.
Gemeinsam solidarisch
Es ist wichtig, sich an der Seite dieser Verbände zu mobilisieren, die vor Ort außergewöhnlichen Mut und Solidarität zeigen. Jede Spende, sei sie noch so bescheiden, kann einen gewaltigen Unterschied für die Bewohner von Mayotte machen, die heute unsere Unterstützung brauchen.
Eröffnungsbild © Gaby Barathieu




