Was ist ein Einzugsgebiet oder ein Nebenfluss? Was sind die der Seine und welche Fisch- oder Pflanzenarten entwickeln sich dort? Welche anderen Formen des untergetauchten Lebens können wir dort finden? Wie können wir diese Biodiversität bewahren und bereichern, ohne sie zu gefährden? Dies sind einige der Fragen, die die Ausstellung zu beantworten versucht.Die AusstellungMit dem Titel „Die Seine unter der Oberfläche, von den Quellen zum Fluss“, Produkt der Zusammenarbeit zwischen Eau de Paris et Reflets d’eau douce, lädt Sie ein, die Seine innerhalb ihres Einzugsgebiets und ihrer Biodiversität zu entdecken. Bestehend aus zahlreichen Fotos, signiert von Anne-Cécile Monnier, einer Liebhaberin der Süßwasser, Hydrobiologin und Unterwasserfotografin, die den Fluss und seine Nebenflüsse erkundet hat, mischt die Ausstellung künstlerisches Vorgehen mit naturkundlichem Austausch. Die Wasserqualität der Seine, ehemals schlecht laut der Wasseragentur Seine-Normandie, verbessert sich kontinuierlich. Die zunehmende Präsenz bestimmter Fischarten (32 Arten leben heute darin gegenüber 4 im Jahr 1964), von Amphibien oder auch Wasserpflanzen sind ein eindeutiges Zeugnis. Indem sie einen neuen Blick auf eine unbekannte Welt bietet, zielt diese Ausstellung, die sichtbar ist bis zum 30. Dezember darauf ab, die Öffentlichkeit für den Schutz von Süßwasserlebensräumen und deren Biodiversität zu sensibilisieren.

Der Verein Reflets d’eau douceAquatische Zonen sind fragil und unterliegen ständiger Veränderung, im Rhythmus der Wetterphänomene und Jahreszeiten. Reflets d’eau douce, gegründet von Anne-Cécile Monnier, hat das Ziel, diese Lebensräume durch Bilder zu würdigen und Erlebnisse rund um das Leben dieser Ökosysteme zu verbreiten, damit der Austausch zu Respekt und Schutz führt.
Landschaften und Bewohner der Süßwasser (Fische, Krebse, Wasserinsekten, Amphibien, Flora…), ökologische Fragestellungen der Lebensräume, endemische und exotische Arten und Erfahrungsaustausch sind die Hauptthemen. Unterschiedliche Angebote zum Wissen über das aquatische Erbe werden angeboten: Ausstellungen und Konferenzen, Schulveranstaltungen, Erstellung pädagogischer Rundgänge, Entwicklung virtueller Besuche, Erstellung von Dokumentarfilmen in Kurzform (um eine bemerkenswerte Stätte, eine Restaurierungsmaßnahme oder eine Überwachung von Arten hervorzuheben)… Die Fotos wurden in Flüssen, Kiesgruben und Seen gemacht, hauptsächlich in Frankreich in den Regionen Champagne-Ardenne und Lothringen, sowie in Übersee und anderswo in Europa.

Praktische Informationen:Adresse: Pavillon de l’eau, 77 avenue de Versailles, Paris 16. Freier Eintritt von Montag bis Freitag, von 10 bis 18 Uhr.
Für weitere Informationen: Webseite des Vereins Reflets d’eau douce sowie seine Seite Facebook.

Morgane CONSTANTIN




