Alain Surina gehört zu jener Generation von Tauchlehrern, die in den vergangenen 30 Jahren das Tauchen entscheidend geprägt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben. Bescheiden und zutiefst menschlich gibt er seine Leidenschaft weiter – unter Wasser ebenso wie auf der Bühne mit seiner Gitarre. Ein Blick auf seinen Werdegang und sein Engagement mit dem Shark Education Club.
Eine Leidenschaft, die in der Kindheit beginnt
Schon früh entdeckte Alain Surina seine Faszination für die Meereswelt. Als kränkliches Kind, das im Norden der Pariser Region aufwuchs, zog er zu seiner Tante in den Vaucluse.
Zu seinem neunten Geburtstag schenkte sie ihm während eines Ausflugs nach Cavalaire-sur-Mer eine Maske und einen Schnorchel. Dieser erste Kontakt mit der Unterwasserwelt wurde zu einem Schlüsselmoment.
Zurück bei seiner Tante bekam er ein Buch über Haie, geschrieben von Jacques-Yves Cousteau – und verschlang es regelrecht. Dieses Buch wurde sein erstes Fenster in die Welt der Ozeane.

Die Anfänge des Tauchens
Alain Surina erinnert sich nicht mehr genau an seinen allerersten Tauchgang – doch sein Werdegang folgt dem klassischen Weg eines engagierten Clubtauchers. In Palaiseau absolvierte er seine ersten Schritte, bevor er 1987 mit dem Grundschein begann und anschließend die Stufen 1 und 2 in Collioure abschloss.
2001 erwarb er sein BEES 2. Grades an der Bundesbasis in Hendaye – eine prägende Zeit, in der er von leidenschaftlichen Ausbildern wie Claude Martin begleitet wurde.
Der Weg nach Ägypten
Alain Surina erinnert sich nicht mehr genau an seine allererste Ausfahrt – doch sein Werdegang folgt dem klassischen Weg eines engagierten Clubtauchers. In Palaiseau absolvierte er seine ersten Schritte, bevor er 1987 mit dem Grundschein begann und anschließend die Stufen 1 und 2 in Collioure abschloss.
2001 erwarb er sein BEES 2. Grades an der Bundesbasis in Hendaye – eine prägende Zeit, in der er von leidenschaftlichen Ausbildern wie Claude Martin begleitet wurde.
Eine Branche im Wandel
Über die Jahre hinweg beobachtete Alain Surina deutliche Veränderungen in der Tauchwelt. Die Integration von Tarierwesten bereits in frühen Ausbildungsstufen markierte einen wichtigen Fortschritt – einst galten sie als Ausrüstung für Fortgeschrittene.
Gleichzeitig setzte er sich für eine stärkere Präsenz von Frauen im Tauchsport ein und stellte fest, dass immer mehr Taucherinnen den Sport für sich entdecken. Auch das Umweltbewusstsein hat sich spürbar entwickelt: Der Schutz mariner Ökosysteme rückt zunehmend in den Fokus.

Die Musik als zweite Bühne
Die Musik ist eine weitere Leidenschaft von Alain. Bevor er sich ganz dem Tauchen widmete, hatte er eine Karriere als professioneller Gitarrist in Rockbands. In Ägypten gründete er Bands und gab Konzerte für Taucher. Heute spielt er weiterhin mit der Band Atomik Blood, einem Tribute an AC/DC, im Süden Frankreichs.
Die Essenz: Weitergeben
Im Zentrum seines Berufs steht für Alain Surina das Teilen. Er bildet Taucher aller Niveaus aus und legt besonderen Wert auf die Ausbildung von Betreuern.
Seine Überzeugung: Tauchen ist keine Einzelerfahrung. Der Austausch – unter Wasser wie an Land – macht den Unterschied.

Rückkehr nach Frankreich und neues Engagement
Seit 2013 lebt Alain Surina wieder in Frankreich. Dort ist er weiterhin in der Ausbildung aktiv – unter anderem im Rahmen von BPJEPS-Programmen und BAFA-Kursen.
Gemeinsam mit seinem Sohn Steven engagiert er sich zudem im Bereich Umweltbildung und unterstützt die Initiative Shark Education.
Shark Education Club: Wissen schafft Schutz
Der Shark Education Club verfolgt ein klares Ziel: die Sensibilisierung für die Bedeutung und Verletzlichkeit von Haien.
Inspiriert von Jacques-Yves Cousteaus berühmtem Gedanken – „Man schützt, was man liebt“ – erreicht die Organisation jährlich über 4.000 Menschen.
Mit Angeboten für alle Altersgruppen und offizieller Anerkennung als gemeinnützige Organisation möchte der Club weiter wachsen – und insbesondere junge Menschen für den Schutz der Meere begeistern.

Fazit
Alain Surina steht für eine Generation von Tauchern, die Wissen, Leidenschaft und Verantwortung miteinander verbinden.
Sein Weg zeigt: Es sind nicht nur spektakuläre Begegnungen unter Wasser, die zählen – sondern vor allem das, was wir daraus machen. Weitergeben, sensibilisieren, schützen.
Dieser Artikel, ursprünglich von Fabien Valladier für unsere Printausgabe verfasst, wurde für das Web angepasst.
Fotos: Shark Education Club.




