Gelegen zwischen Guadeloupe und Martinique besitzt Dominica viele Vorzüge: vielfältige und unberührte Unterwasserwelten, einen herrlichen tropischen Regenwald, Flüsse und Wasserfälle in Hülle und Fülle… Diese kleine vulkanische Insel, die den Charme der Karibik bewahrt hat, ist noch vom Massentourismus verschont geblieben.
Foto oben: Gefleckte Muräne (Gymnothorax moringa). © Dominique Barray
Tauchen und Schnorcheln in kleinen Gruppen und vollkommener Ruhe
Von Portsmouth (im Norden der Insel) aus bietet das Cabrits Dive Center – geleitet von den sympathischen und effizienten Franzosen Virginie und Rémi Granger – die Möglichkeit, die Unterwasserschätze rund um den Cabrits National Park zu genießen: Tauchgänge mit Steilwänden und Höhlen in klarem, ruhigem Wasser.

Am Tauchplatz Champagnelassen Fumarolen und heiße Quellen ständig Ketten von kleinen Gasbläschen aufsteigen, die zur Oberfläche gelangen. Wenn möglich, machen Sie diesen Tauchgang auch in der Nacht, Sie werden vom Szenenwechsel und der Anwesenheit einer völlig anderen Fauna überrascht sein.
Tauchen Sie auch am Scotts Head Drop-Off, einer schönen Steilwand, die mit zahlreichen Korallen und farbenfrohen Schwämmen in beachtlicher Größe bedeckt ist. Die Fauna ist reichhaltig und vielfältig (Muränen, Barrakudas, Stachelmakrelen…) mit der unvermeidlichen Präsenz des Feuerfisches.
Weniger frequentiert (alles ist relativ!) als die Plätze um Roseau, bieten die Tauchplätze von Salisbury in geringer Tiefe und weniger als 15 Minuten mit dem Boot eine reiche Fauna und ein bemerkenswertes festsitzendes Leben mit ebenfalls Gorgonien, Schwämmen und Korallen in Hülle und Fülle.
Die meisten Tauchzentren organisieren “Schnorchel”-Ausflüge. Es ist möglich, viele Stellen vom Ufer aus zu erreichen und in aller Ruhe das kristallklare Wasser und eine geschützte Fauna und Flora zu genießen.

Dominica ist auch der beste Ort in der Karibik, um Pottwalezu beobachten, einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen sie sesshaft sind. Auch Buckelwale sind zwischen November und März zu sehen, während der Zeit, in der sie ihre Jungen zur Welt bringen.
An Land: Die “Karibik”-Atmosphäre der 50er Jahre
Keine großen Hotelkomplexe, kein Mega-Flughafen, eine Bevölkerung von kaum 80.000 Einwohnern… Die Atmosphäre ist anders als auf den Nachbarinseln. Dominica besteht aus Nationalparks, die Natur ist allgegenwärtig, und die offenen und freundlichen Einwohner erhöhen den Charme der Insel noch weiter.
Canyoning ist ein Muss auf der Insel, mit nicht weniger als 365 Flüssen und einem schönen vulkanischen Relief. Schwimmen, wandern, springen, abseilen in Becken mit kristallklarem Wasser, all das inmitten einer üppigen Natur, die anders nicht zugänglich ist.
Eine weitere Aktivität außerhalb des Wassers ist das Wandern. Die 3000 Pfade, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Wanderer zugänglich sind, führen Sie von Wasserfällen zu natürlichen Spas und von heißen Quellen zu spektakulären Aussichtspunkten auf den Gipfeln der Nationalparks (gutes Schuhwerk erforderlich).
Praktische Hinweise
- Formalitäten: Für französische Staatsbürger ist der Reisepass obligatorisch.
- Anreise: Die französische Fluggesellschaft Air Caraïbes bietet ein “navigAIR”-Angebot, das den Hin- und Rückflug von Orly nach Pointe à Pitre, den Transfer zum Fährterminal und die zweistündige Überfahrt nach Dominica (hin und zurück) umfasst.
- Zeitverschiebung: -6 Stunden im Sommer und -5 Stunden im Winter
- Währung: Ostkaribischer Dollar (1 € = 3,2 EC$)
- Wassertemperatur zwischen 24°C und 28°C
- Beste Tauchsaison: das ganze Jahr über (Trockenzeit von März bis Juni)
- Ausrüstung: 3 bis 5 mm Neoprenanzug je nach Tauchplatz
- Tauchgänge für Taucher aller Niveaus zugänglich.
- Tourismusamt von Dominica





