Auf einer Höhe von etwas mehr als 2000 Metern gelegen, hat der gefrorene See von Tignes unter seiner Oberfläche vom 29. Januar bis 3. Februar ein etwas besonderes Team aufgenommen. 10 Testtaucher der CEPHISMER (Tauchzelle für menschliches Tauchen und Eingriff unter dem Meer, Experten im Bereich des menschlichen Tauchens) führten eine Testkampagne in eisigen Gewässern durch (Temperatur unter 4°C). Ziel dieser dreiteiligen Kampagne (Aufstellung eines Tauchprotokolls, Tests der spezifischen Ausrüstung und ergänzende Ausbildung) war es, den Risiken des Tauchens in sehr kaltem Wasser im Rahmen des technologischen Wachstums und der Bewaffnung des französischen Polarschiffs „Astrolabe“ zu begegnen, das die französischen südlichen und antarktischen Territorien (TAAF) durchquert.
70 Tauchgänge, sowohl Tag als auch Nacht, wurden in diesem See in Zusammenarbeit mit dem Eistauchclub „Evolution 2“ durchgeführt. Während des Einsatzzeitraums schwankte die Wassertemperatur zwischen 0 und 2°C und die Außentemperatur zwischen -6 und +6°C, was es ermöglichte, die Ausrüstung bis an ihre Grenzen zu testen und ihre Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Das Phänomen der Vereisung der Atemregler, das Hauptanliegen des Tauchers in eisigen Gewässern, konnte so in all seinen Formen untersucht werden.

Diese reiche Erfahrung, sowohl menschlich als auch beruflich, wird nun genutzt, um das erworbene Know-how zu verbreiten und so die Ausdauer der Seeleute und die Zuverlässigkeit der Ausrüstung zu verbessern. Die Lehren aus dieser Testwoche werden wertvoll für die Bewaffnung der Astrolabe, die Unterstützung der Taucher der Überwachungsfregatten, die in den eisigen Gewässern der TAAF patrouillieren, aber auch in Bezug auf die Prävention von immersionsbedingten Lungenödemen sein.Speichern




