Am 2. und 3. November fand der vierte Weltcup im Sporttauchen im Pool (PSP) erstmals in Frankreich, in Nîmes, statt. Als Wiege der Disziplin begrüßte die Stadt fünf Nationen zu zwei Tagen Wettbewerb. Während Russland das Podium dominierte, haben die Franzosen sich gut geschlagen.PSP. Das Akronym einer jungen Disziplin, die in Russland geboren wurde. Niemand war daher überrascht, sie Freitag und Samstag die Podien während des PSP-Weltcups dominieren zu sehen. Der Wettbewerb stellte Frankreich, Russland, Deutschland, Marokko und Estland in sieben Disziplinen gegenüber. Angetrieben von der FFESSM feiert die PSP ihr siebenjähriges Bestehen in Frankreich mit einer wachsenden Zahl von Praktizierenden. Das Ziel: das Tauchen zu einem Wettbewerbssport zu machen.
Mit insgesamt zehn Medaillen führten die zehn regionalen französischen Teams ihre Fahne auf den zweiten Platz der Medaillenwertung, direkt hinter Russland. Besonders in der Kombinationsprüfung – einem 100-Meter-Parcours mit Hindernissen – mit der Bronzemedaille von Maela Fortin und Axelle Gevrey, zwei jungen Taucherinnen aus der Normandie.

Auf der Männerseite sicherten sich Arnaud France und Nicolas Van Tieghem den zweiten und dritten Platz auf dem Podium im “Fallschirm”, einer der herausragenden Prüfungen, bei dem es darum geht, eine Strecke von 25 Metern unter Wasser zurückzulegen, an einem Gewicht zu befestigen und dann einen Fallschirm in der schnellstmöglichen Zeit aufzublasen.

Den französischen Sportlern bleibt nur noch, diesen Winter zu trainieren, um sich auf den nächsten Termin vorzubereiten: die französische Meisterschaft, die am 11. und 12. Mai 2019 in Limoges stattfinden wird.
Text und Fotos: Julia Maz-Loumides




