Mit 14 Jahren wurde das Tauchen zu einer leidenschaftlichen Passion. Nach einer unvergesslichen Taufe im Mittelmeer war der Wunsch, wieder zu tauchen, unwiderstehlich. In der Zwischenzeit erfolgt das Erlernen der Grundlagen im Schwimmbad. Und um die Farben meines Clubs hochzuhalten, habe ich beschlossen, die Herausforderung anzunehmen: Im März an meinem ersten Oxyjeunes-Wettkampf teilzunehmen. Ein unglaubliches Abenteuer, gekrönt von einer Medaille!
Tauchen: Eine Neue Sportliche Leidenschaft
Bereits Anhänger von Modern Jazz Tanz und Leichtathletik, war der Ruf der Unterwasserwelt spürbar. Die Anmeldung in einem Tauchclub war eine klare Sache. Die Ankündigung des Oxyjeunes-Wettkampfes war der Auslöser: die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen und verschiedene Unterwasseraktivitäten auszuprobieren, war zu schön, um sie verstreichen zu lassen. Etwa zehn Mitglieder des Clubs nahmen an diesem denkwürdigen Tag teil. Manche, die dort bekannt waren, kannten bereits die Atmosphäre und die Aktivitäten dieses jährlichen Wettbewerbs. Für andere, wie mich, war es das erste Mal.

Die Oxyjeunes-Challenge: 6 Wasserwettbewerbe
Diese Herausforderung, die für FFESSM-Lizenzinhaber im Alter von 7 bis 17 Jahren organisiert wird, findet im Schwimmbad statt und bietet sechs verschiedene Prüfungen: Parcours, Zielschießen, Monoflosse, Apnoe, hawaiianisches Wandern und Unterwasserhockey. Die Anspannung war spürbar vor Beginn des Wettbewerbs, da die Details jeder Disziplin unbekannt waren. Die Angst, nicht zu genügen, verwandelte sich im Laufe des Tages in Stress!
- Der Parcours: 100 m mit PMT und Ringdurchgängen, gefolgt von 50 m auf dem Rücken und 50 m mit einem Hydrospeed-Float, inklusive 2 Eskimotierung. Eine Ausdauerprüfung, bei der die Bewältigung des Anstrengungsmanagements entscheidend ist. Ein zu schneller Start machte das Ende des Rennens schwierig, was zusätzlichen Druck erzeugte.
- Zielschießen: Eine Neuheit für mich und eine besonders schwierige Prüfung. Es ging darum, beim Apnoetauchen auf ein untergetauchtes Ziel zu schießen, mit 4 Pfeilen zur Verfügung. Ein Mangel an Training und eine gewisse Ängstlichkeit vor der Harpune, verstärkt durch die Kälte, machten das Zielen schwierig. Nur ein erfolgreicher Schuss von vier, eine Enttäuschung, die nach einer Revanche bei den nächsten Prüfungen rief.

Mein Lieblingstest: Die Monoflosse
Die Monoflossenprüfung (50 m) war die, die ich mit der größten Ungeduld erwartete. Da ich mich leistungsfähig fühlte, konnte ich mich übertreffen. Ein Gefühl purer Freude! Konzentriert auf mein Schwimmen, von der restlichen Welt abgeschirmt, hatte ich das Gefühl, eine Meerjungfrau zu sein. Die Ziellinie als Erste zu überqueren, war ein riesiger Stolz. Eine Leistung, die bei der nächsten Prüfung wiederholt wurde: das Versetzen von 16 Wäscheklammern von einem Seil zum anderen, im Apnoe- und Oberflächenmodus. Acht anstrengende Hin- und Rückfahrten, aber ein weiterer unerwarteter erster Platz!
- Hawaiianisches Wandern: Eine gefürchtete, nie zuvor getestete Prüfung. Man musste mit einer Flasche auf dem Rücken den Boden des Schwimmbades erreichen und 25 m gehen, ohne die Arme zu benutzen, dann einen Fallschirm aufblasen, um die Stoppuhr zu stoppen. Eine letztlich erfolgreiche Prüfung, die es ermöglichte, die Handhabung der Ausrüstung und das Stressmanagement zu üben. Eine Strafe für eine unwillkürliche Armbewegung trübte das Ergebnis leicht.
- Unterwasserhockey: Letzte Prüfung des Tages: 25 m in Apnoe zurücklegen und dabei einen Puck mit einem Mini-Schläger schieben, während man Slalom läuft. Eine Disziplin, die dank des Trainings im Club gemeistert wurde, und eine erfolgreiche Prüfung!

Ein Unerwarteter Podiumsplatz
Das Timing jeder Prüfung ermöglichte eine allgemeine Klassifizierung nach Kategorie – Kadette für mich. Die Ankündigung meines dritten Platzes war eine echte Überraschung. Ein gewaltiger Stolz, den ich mit meinem Club, meiner Familie und meinen Freunden teile. Eine Trophäe, eine Tauchtasche, eine wasserdichte Lampe, Kalender, ein Comic und ein Gutschein für 2 Tauchgänge in Nizza belohnten diese Leistung. Aber vor allem unvergessliche Erinnerungen an einen Tag voller Emotionen, trotz der angstvollen Momente.
Die Qualifikation für die nationale Oxyjeunes-Meisterschaft, die im Oktober im Norden Frankreichs stattfinden wird, ist eine neue Stressquelle. Teilnehmen oder nicht? Die Entscheidung ist schwierig… aber der Stress ist schon da!
Um mehr über den Wettbewerb und die Anmeldemodalitäten für die nächste Ausgabe zu erfahren: https://sites.google.com/view/oxyjeunesplongenational/accueil
Dieser Artikel, ursprünglich von Alice Monteil für die Printausgabe von PLONGEZ! geschrieben, wurde für das Web angepasst.
Bilder © Jean-Pierre Montseny




