Bormes-les-Mimosas: Erster Rückblick auf das Projekt ReFISH

Im Einklang mit seinem Umweltengagement hat der Internationale Yachtclub des Hafens von Bormes-les-Mimosas Ende 2016 in Zusammenarbeit mit Suez Consulting ein innovatives Projekt künstlicher Fischbrutstätten gestartet. Wir hatten Ihnen dieses Projekt in der Ausgabe Nr. 12 von Tauchen ein!Nach 6 intensiven Monaten der Zählung durch die Taucher des GIS Posidonie, die damit mehr als 38 Stunden Beobachtungen zwischen März und Oktober 2017 gesammelt haben, ist es Zeit, eine erste Bilanz dieser Brutstätten zu ziehen.

Die Entwicklung der künstlichen Brutstätten des ReFISH-Projekts wird von den Tauchern des GIS Posidonie genau untersucht. ©DR
Die Entwicklung der künstlichen Brutstätten des ReFISH-Projekts wird von den Tauchern des GIS Posidonie genau untersucht. © DR

Die Schlussfolgerungen sind sehr positiv und ermutigend. Die Installation der von Suez Consulting entworfenen künstlichen Brutstätten ReFISH hat die Anzahl der Arten und die Gesamtzahl der Jungfische im Vergleich zu den nackten Kais des Hafens von Bormes-les-Mimosas verdreifacht. Bei den Grunzen ist diese Effizienz noch deutlicher. Mehrfach wurden sogar kleine braune Zackenbarsche und Sepiaeier beobachtet. Die Jungfische finden auf den ReFISH Schutz und eine Nahrungsquelle, die ihnen die Entwicklung erleichtert. Nach einigen Monaten emanzipieren sie sich und schließen sich, mobiler geworden, schrittweise der erwachsenen Population in tieferen Gewässern an.

Nach dieser Experimentierphase wird das Team des Projekts nun Überlegungen für einen größeren Einsatz anstellen…

Fabrice Javel (Projektleiter bei SAFEGE, einer Tochtergesellschaft von Suez)

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