Nachttauchen auf den Philippinen: Entdeckung der Unterwasser-Makrofotografie
Die Unterwasser-Makrofotografie enthüllt ein verstecktes, faszinierendes und fast unwirkliches Universum. Auf den Philippinen bietet der Reichtum der Meereslebewesen den Liebhabern einzigartige Möglichkeiten, winzige und erstaunliche Kreaturen zu beobachten und zu fotografieren. Ein Rückblick auf ein immersives Erlebnis in Anilao, wo ich zum ersten Mal die Technik des ‚Black Water‘-Tauchens mit dem erfahrenen Guide Dennis Corpuz ausprobiert habe.

Warum die Philippinen für die Makrofotografie wählen?
Die Philippinen sind schnell zu meinem Lieblingsziel für Unterwasserfotografie geworden. Die Tauchgänge sind unglaublich vielfältig und das mikroskopische Leben wimmelt dort wie nirgendwo sonst.
- Eine außergewöhnliche Biodiversität, ideal für Makrofotografie
- Seltene und faszinierende Motive bei jedem Tauchgang
- Ein perfekter Spielplatz, um seine Aufnahmetechniken zu verfeinern
Was ich an der Makrofotografie liebe, ist die Fähigkeit, unsichtbare Welten für das bloße Auge zu enthüllen. Bei der Entwicklung der Bilder erscheinen unendlich viele Details und bieten einen zweiten, verlängerten Tauchgang – trocken vor dem Computer!

Erste ‚Black Water‘-Erfahrung: Tauchen im Dunkeln
In Anilao hatte ich die Gelegenheit, an meinen ersten ‚Black Water‘-Tauchgängen teilzunehmen. Es ist eine Art des Tauchens in der Nacht, weit vom Boden entfernt, wo künstliches Licht die Fauna der großen Tiefen in die Zone der 20 Meter zieht.
- Nachttauchgang, nur 200 Meter von der Küste entfernt
- Installation einer Boje, ausgestattet mit leistungsstarken Lampen alle 5 Meter auf 20 Meter Tiefe
- Das Boot bleibt aus Sicherheitsgründen in der Nähe
Der Einstieg ins Wasser war gleichzeitig aufregend und leicht beängstigend: Alle visuellen Referenzen verschwinden, außer dem Lichtpunkt der Boje, der mein einziger Ankerpunkt im Dunkeln wird.
Ein einzigartiges sensorisches Eintauchen
Konzentriert hinter dem Objektiv wird es schnell schwierig, den Faden zur Realität zu behalten, da die Unterwassershow die gesamte Aufmerksamkeit erregt. Sehr schnell tauchen fabelhafte Kreaturen im Licht auf. Faszination garantiert!
Die Herausforderung bei diesen ersten Versuchen war es, meine Einstellungen an diese neuen Bedingungen anzupassen – und das Objektiv für mehr Effektivität zu wechseln, dank der kompetenten Beratung von Dennis Corpuz.
Das magische Treffen: eine Garnele auf einem Pyrosom
Mitten in der Konzentration entdecke ich eine winzige Garnele, die auf einem Pyrosom thront und eine atemberaubende Szene bildet, als ob sie direkt aus einer anderen Welt käme. Zoom auf dieses Phänomen:
- Das Pyrosom: ein aus Tausenden von ‚Zooiden‘ bestehender Manteltier, das ein manchmal riesiges, im Dunkeln leuchtendes Röhrchen bildet
- Die winzige Garnele hebt den Kontrast zum riesigen Organismus hervor und schafft eine starke und faszinierende visuelle Szene
- Das Duo veranschaulicht die Komplexität und Schönheit der tiefen Meeresbiodiversität
Ich habe schon zu sehen über die Pyrosome beobachtet, die groß genug sind, um hineinzugleiten! Aber an diesem Abend richtet sich meine Aufmerksamkeit auf die Garnele, um dieses seltene Spiel von Maßstab und Licht in der Unterwasser-Makrofotografie zu sublimieren.
Ein visueller Bericht über die Tiefenbiodiversität
Jedes Bild, das bei diesen Nachttauchgängen aufgenommen wurde, ist der Spiegel einer Überraschung, einer Begegnung und einer Geschichte des Meereslebens. Diese Fotos laden dazu ein, den verborgenen Reichtum unserer Ozeane zu betrachten, aber auch über deren Erhaltung nachzudenken.
Das Bild der Garnele auf ihrem Pyrosom symbolisiert perfekt die Symbiose, die Vernetzung und die verborgene Magie der Unterwasserwelt. Es ist eine Einladung, tiefer zu gehen, um zu entdecken, was sich unter der Oberfläche verbirgt, um das außergewöhnliche Naturerbe besser zu verstehen und zu bewahren.
Das technische Bild
Aufnahme: Nikon D7100, 60mm Objektiv. Einstellungen: 1/320s – f/14 – ISO 320. Zwei Inon Z240 Blitze verwendet, um alle Details der Szene zu offenbaren.
Für mehr Informationen über das ‚Black Water‘-Tauchen, konsultieren Sie diesen spezialisierten Tauchguide.
Dieser Artikel, ursprünglich verfasst von Fanny Floirat-Lohyer, wurde für das Web angepasst. Fotografin: Fanny Floirat-Lohyer.




