Mit dem Sea Touch 6 Pro entwickelt DIVEVOLK sein Unterwassergehäuse weiter und reagiert damit auf immer größer werdende High-End-Smartphones und immer dickere Kameramodule. Die sechste Generation des Divevolk-Gehäuses passt deshalb zu mehr Geräten, ohne auf das Markenzeichen des Herstellers zu verzichten: die direkte Bedienung des Touchscreens unter Wasser.
Das Sea Touch 6 Pro ist für Tauchen, Freitauchen, Schnorcheln und Unterwasseraufnahmen gedacht. Bis in 60 Meter Tiefe lässt sich damit fotografieren, filmen und durch die Apps des Telefons navigieren. Yann Valton hat es getestet.
Ich tauche seit 6 Jahren mit einem DiveVolk-Gehäuse. Oft hängt es an meiner Tarierweste, „für den Fall“, wenn meine Hauptkamera ein Problem hat oder ein interessantes Motiv nicht sauber einfangen kann, das eben nicht unbedingt die zum Objektiv passende Größe hat …
Ich bin mit dem Gehäuse also nicht gerade zimperlich umgegangen, doch es hat mich nie im Stich gelassen, und darin steckt mein Alltagstelefon. Ich weiß, manche haben ihr ganzes Leben darauf (ich übrigens auch) und würden es nicht verkraften, wenn es absäuft.
Mir gefällt, dass alle Funktionen des Telefons zugänglich bleiben, auch bei der Kamera: Makro ist also möglich (je nach Smartphone-Modell), Panorama ebenfalls (am besten im Flachwasser bei gutem Licht), dazu Zoom mit Faktor 2, 5 oder mehr, was das jeweilige Smartphone hergibt.
Platz für die Max-Versionen der Smartphones
Das neue Sea Touch 6 Pro ist größer, damit auch die Max-Versionen hineinpassen, also die Modelle mit den größten Displays. Zudem bleibt im Gehäuse rund um das Smartphone ein schmaler Rand frei. So lassen sich jetzt bestimmte Funktionen des Telefons nutzen, etwa Wischgesten vom Bildschirmrand aus.
Die transparente Silikonhülle, die bei diesem neuen Modell das Display bedeckt, ist robuster und das spürt man. Dank neuer Aussparungen lässt sich außerdem ganz einfach ein Dome-Port anbringen, um fantastische Halb-und-halb-Aufnahmen über und unter Wasser zu machen. Ab einer gewissen Tiefe braucht es natürlich eine zusätzliche Lichtquelle, um die schillernden Farben der Unterwasserwelt einzufangen.
Test bestanden
Wir haben es im Meer getestet, den Elementen ausgesetzt, beim Transport im Festrumpfschlauchboot und bei zwei Tauchgängen. Die Ergebnisse sind in den Videos zu sehen. Verwendetes Smartphone: ein iPhone 15 Pro Max. Automatische Gegenlichtkorrektur, Fokus mit Motivverfolgung, Zoom: Ich habe die Grenzen ausgelotet. Gefilmt habe ich in 4K, sodass ich beim Schnitt bei Bedarf den Bildausschnitt anpassen kann, vor allem wenn die Videos für soziale Netzwerke bestimmt sind. Denn genau dafür entsteht heute die überwältigende Mehrheit aller Aufnahmen.
Fazit: Mit rund 280 € bleibt dieses Gehäuse preislich sehr vernünftig und eröffnet mit allen Smartphones neue Möglichkeiten, auch mit den allerneuesten Modellen.
Text und Aufnahmen: Yann Valton




