Blasenringe machen lernen mit Stéphane Mifsud

Apnoetauchen ist mehr, als nur die Luft anzuhalten. Blasenringe machen ist mehr, als nur auszuatmen: Tauchen Sie mit Stéphane Mifsud in die Kunst ein, perfekte Blasenringe zu erzeugen. Ist diese Fertigkeit erst einmal verinnerlicht, werden Sie damit glänzen – und gleichzeitig Ihre Harmonie mit der Unterwasserwelt unter Beweis stellen.

Die Erfahrung von Stéphane Mifsud

Seit fast 30 Jahren unterrichtet Stéphane Mifsud Schwimmen und Apnoetauchen und hat in dieser Zeit die unterschiedlichsten Taucher ausgebildet – vom Anfänger bis zum Weltmeister. Seine Leidenschaft für die Wissensvermittlung treibt ihn dazu an, seine Methoden individuell auf jeden Schüler zuzuschneiden. Ob Kinder, Erwachsene, Soldaten von Spezialeinheiten oder sogar eine Astronautin: Jede Ausbildung ist anders.

Wer bei ihm einen Kurs bucht, erwartet meist, an Tiefe, Apnoezeit oder Bewegungsfreiheit im Wasser zu arbeiten. Kaum jemand kommt mit dem Wunsch, die eigene Wasserlage oder Hydrodynamik zu verbessern. Genau hier setzt Stéphane an: Er erkennt die eigentlichen Schwachstellen und zeigt Wege auf, Körperhaltung und Bewegungsablauf beim Apnoetauchen zu optimieren.

Der Blasenring – eine faszinierende Übung

Blasenringe zu erzeugen ist eine Übung, die nicht nur Apnoetaucher in ihren Bann zieht. Sobald Stéphane damit beginnt, ist die Aufmerksamkeit der Kursteilnehmer sofort weg von den eigentlichen Technikübungen. Der Reiz, einen perfekten Ring zu formen, ist kaum zu widerstehen – nicht selten getrieben vom Wunsch, sich selbst eine Freude zu machen oder in den sozialen Netzwerken zu glänzen.

Doch der Blasenring ist mehr als nur eine spielerische Spielerei: Er zeugt von Körperbeherrschung und Orientierungsvermögen im Wasser. Eine Erfolgsquote von über 80 % bei dieser Übung zeigt, wie gut sich ein Taucher an seine Umgebung anpassen kann.

Die Schlüssel zum perfekten Blasenring

Viele Taucher glauben, die Übung im Griff zu haben – und erzielen dann doch nur eine geringe Erfolgsquote. Diese Schritte bringen Sie dem perfekten Blasenring näher:

  • Die richtige Umgebung wählen: Tauchen Sie an einem ruhigen, strömungsfreien Ort in höchstens einem Meter Tiefe. Das erleichtert die Bildung des Rings erheblich.
  • Stabil bleiben: Suchen Sie sich einen festen Bezugspunkt, an dem Sie ruhig verharren können. Schon eine kleine Bewegung kann den Versuch scheitern lassen.
  • Kopfhaltung: Neigen Sie den Kopf weit nach hinten, sodass die Maske parallel zur Wasseroberfläche steht.

Die Technik im Detail

  1. Einatmen: Holen Sie vor dem Start tief Luft.
  2. Zunge formen: Rollen Sie die Zunge zu einer runden Form, mit der Sie beim Ausatmen den Ring erzeugen.
  3. Kontrolliert ausatmen: Blasen Sie dabei nicht die Wangen auf. Lassen Sie eine ausreichende Menge Luft entweichen, ohne zu viel Druck aufzubauen. Üben Sie am besten schon an Land, um das Zwerchfell gezielt einsetzen zu können.

Feinjustierung durch Ausprobieren

Anfänger stoßen häufig zu viel Luft auf einmal aus, wodurch unregelmäßig geformte Ringe entstehen. Beginnen Sie deshalb mit wenig Luft, um zunächst kleine Ringe zu erzeugen. Haben Sie diesen Schritt im Griff, steigern Sie die Luftmenge nach und nach – für größere und ästhetischere Ringe.

Die Magie des Blasenrings

Kein Grund zur Sorge, wenn der Ring beim Verlassen des Mundes noch nicht perfekt aussieht: Auf dem Weg zur Oberfläche formt er sich weiter aus und lässt sich sogar durchschwimmen, ohne zu zerplatzen. Die Möglichkeiten sind schier endlos – etwa einen Ring durch einen anderen hindurchgleiten zu lassen und so faszinierende Wirbel entstehen zu lassen.

Doch wir Menschen sind im Ozean nicht die besten „Ringmacher“ – Meeressäuger wie Delfine beherrschen diese Kunst meisterhaft. Sie spielen ganz selbstverständlich mit Blasenringen und verleihen ihrer Unterwasserwelt damit eine spielerische Note.

Erleben Sie einen unvergesslichen Kurs

Möchten Sie Ihre Technik perfektionieren? Begleiten Sie Stéphane Mifsud bei einem unvergesslichen Kurs mit Odyssée Bleue. Ob Anfänger oder erfahrener Taucher – genießen Sie maßgeschneiderte Tauchgänge vor der traumhaften Kulisse der Îles d’Hyères. Lernen, austauschen und die eigenen Ziele erreichen – mit jeder Menge Spaß dabei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Stéphane Mifsud.

Fazit

Die Kunst des Blasenrings beim Apnoetauchen macht nicht nur Spaß, sie zeigt auch, wie sicher man sich in der Unterwasserwelt bewegt. Mit den Tipps von Stéphane Mifsud beeindrucken Sie nicht nur Freunde, sondern vertiefen ganz nebenbei Ihre Verbindung zum Wasser. Worauf also noch warten? Stürzen Sie sich in dieses faszinierende Abenteuer!

Dieser Artikel wurde ursprünglich von Stéphane Mifsud für unsere Printausgabe Nr. 2 verfasst und für das Internet angepasst.

Fotos: Jérôme Carenco und Yann Valton

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